Dienstag, 8. Mai 2012

Griechenland - ich mag Dich

Ich bin schon betroffen, wenn ich die Ausweglosigkeit der Griechen in den Medien verfolgen darf. Ein sehr schönes Land geht langsam unter. Mir kommt es oft so vor, als könne man den politischen und wirtschaftlichen Vorgang mit einer Blume vergleichen.

Man gibt ihm leider viel zu selten Wasser doch eigentlich weiß jeder, dass die Blüte am Ende sterben wird.
Ich fühle mit den Griechen, denn auch wenn die Sozialpolitik des Landes nicht immer so ausgerichtet war, dass Griechenland das ewig hätte durchhalten können, so darf man nicht vergessen, dass es bei allen politischen Entscheidungen vor allem um Menschen geht, die in diesem Land leben.

Mit den neuerlichen politischen Problemen wird doch nur deutlich, dass nicht nur Griechenland gescheitert ist, sondern und vor allem die EU. Ich würde mich freuen, wenn die Griechen mit stolzer Brust sagen könnten, dass sie zwar die Drachme haben, es ihnen aber wieder besser geht. Zur Zeit wird alles tot gespart statt für wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen.

Ich wünsche den Griechen ein besseres zweites Halbjahr 2012, mit oder ohne Euro.

Montag, 7. Mai 2012

Den Montag ganz schnell vergessen

Heute ist echt ein Tag, den ich ganz schnell aus meinem Kalender streichen werde. Irgendwie wollte mir nicht wirklich etwas gelingen und die Post am Nachmittag gab mir dann den Rest. Eine Mahnung und das Finanzamt. Egal, der Tag ist jung oder nun doch schon älter und ich habe ein wenig an meiner kleinen Geschichte weiter geschrieben.
Da nun seit geraumer Zeit sowieso niemand mehr rein sieht, ist es auch sehr entspannend das alles zu schreiben, auch wenn hier und dort schon Kritik nicht schlecht wäre. Jedenfalls werde ich morgen mal Korrektur lesen und dann werden bestimmt einige Textstellen meiner schlechten Grammatik zum Opfer fallen. :-(

So geht es heute weiter...

Nach reiflicher Überlegung fasste ich mir endlich ein Herz und ging ins Internet. Google war Startpunkt, wie so oft bei Recherchen und Suchen. Ich suchte nach eine Community, die eben nicht als reine Partnersuche ausufert, sondern wo sich Gleichgesinnte treffen, die sich austauschen möchten und eventuell...


Ich war heute mal wieder kurz in Jappy und irgendwie finde ich es immer noch sehr abstoßend. Ich habe zwar auch 4 oder 5 Menschen kennen gelernt, die nicht nur nett sind, sondern dazu auch noch so etwas wie Gefühl zeigen, doch zum einen weiß man nicht, ob es dann wirklich so gemeint ist und zum anderen sind diese Menschen die große Ausnahme. 

Wo ist nur die gute Laune der Vortage hin?

Sonntag, 6. Mai 2012

Good Morning



Wie begrüße ich den Tag?
Hoffentlich mit einem Lächeln. Manchmal fällt es einem schwer, vor allem dann, wenn man sofort an Beruf oder andere Dinge denkt, die einen belasten. Dabei sollte man wirklich den Tag positiv angehen.

So wie ich heute morgen.
Die Couch hatte sich mal wieder meiner angenommen und trotz der leichten Schmerzen in der rechten Schulter dachte ich „Schmerzen, alles nur ein Traum.“ und ging in die Küche. Kaffee sollte es werden, doch der Kaffeefilter dachte bei sich „Heute gibt es türkisch!“ und präsentierte mir einen sanften Ritz, durch den der Kaffee sich schön im aromatischen Wasser verbreiten konnte. Nachdem ich meine erste Tasse aus hatte knirschte es mächtig zwischen meinen Zähnen.

„Cooles Gefühl, cooler Morgen.“

Da ich noch immer mein Siegerlächeln nicht wieder gefunden hatte und meine Mundwinkel Richtung Schultern sanken dachte ich „Gönn dir doch mal etwas Gutes.“. Also ging ich raus auf den Balkon und rollte die Markise etwas ein, um feststellen zu müssen, dass sich Wasser vom nächtlichen Regen in einer Falte angesammelt hatte, welches sich nun über mich ergoss. Ja richtig, der begossene Pudel war ich. Was konnte jetzt eigentlich noch schief gehen?

Ach, da gibt es einiges, wovon ich zum Glück verschont blieb. Ich gönnte mir etwas Schönes. Hanna schlief noch und ich schlich mich ins Schlafzimme mit einer Tasse Türkisch und setzte mich in den Sessel in der Ecke und sah ihr einfach beim Schlafen zu. Dabei dachte ich „Good Morning, kleine Prinzessin“ und komischerweise war das morgendliche Chaos aus meinem Kopf verbannt.

Ich wünsche allen einen ebenso schönen Morgen, vielleicht ohne die ein oder andere Katastrophe.

Samstag, 5. Mai 2012

Verlierer

Ja, ich muss es gestehen. Ich habe das Verlierer-Gen in mir, jedenfalls wenn ich gegen meine Kleine Nase irgend etwas spiele.

Heute war "Tag der Abrechnung" und ich war fest entschlossen, meine Schmach wieder auszuwetzen und endlich die Lorbeerkränze einzusammeln, die so gerne um meinen Kopf herum von Ruhm und Ehre berichten sollten. ;-)

Doch wie immer hatte ich die Rechnung ohne Hanna gemacht, der scheinbar der missglückte Versuch von Rabarber und Vanillesoße nicht schwer im Magen lag, sondern nur Energie frei gesetzt hatte. Energie die mich überraschen sollte. Doch im Moment ging ich ja noch von meinem grandiosen Sieg aus.

Monopoli für Kinder

Hanna hatte extra ihre Freundin aus der Nachbarschaft mit eingeladen. Logisch, denn sie wusste das sie heute Verstärkung brauchte, denn sie spürte meine Überlegenheit. Das Spielfeld war aufgebaut, die Gelder waren verteilt und mich durchfloss dieser pure Siegeswille, der mich meistens durchfloss, wenn wir mal dazu kamen zu spielen.
Statt Naschereien hatte ich mir gedacht, dass es heute einmal Obst geben sollte und das nicht in Form von Lachgummi und Co. Erdbeeren (ja die schmecken sogar) fanden den Weg in unsere Münder und es ging los.
Nach der ersten Umrundung gab es schon das erste schlechte Zeichen, denn das Gefängnis war meins. Was sollte ich hier, ich der heute als Sieger das Schlachtfeld verlassen wollte.
Die Mädchen freuten sich diebisch und das Unglück nahm seinen Lauf. Eine Straße nach der anderen wurde mir vor den Augen weggeschnappt und mir blieben nur kleine, räudige Gassen, mit denen ich mein Glück versuchen sollte. Je mehr Erdbeeren die beiden kleinen, niedlichen Hexen in sich reinstopften, je bedrohlicher wurde meine Lage. Langsam musste ich eingestehen, dass ich chancenlos war.
"Hatten sie sich verschworen?"
"Ist der Gott des Spiels eine Göttin oder bin ich einfach in der Spielhölle gefangen?"

Ich war der Verlierer! Ja, leider.
Doch kann man ein Verlierer sein, wenn man so viel Spaß hat? Ich denke nicht, denn ich fühlte und fühle mich großartig, dass ich diese Momente erleben kann.

Übrigens sind die Erdbeeren wirklich verhext gewesen und dazu noch riesig groß. Den Beweis seht Ihr hier, denn die größte haben wir vorhin noch fotografiert.



Über die Schlacht mit dem Rhabarber (so wird es geschrieben :-) ) werde ich dann morgen berichten.
Es war ein toller Tag, auch für Verlierer.
Hanna liegt im Bett und ihr fallen schon die Augen zu bei "Insel der Abenteuer". Morgen ist sie leider wieder weg, aber als Verlierer habe ich doch wieder viel Kraft getankt, auch wenn meine Wohnung nun wieder wie ein Schlachtfeld aussieht.

Freitag, 4. Mai 2012

Mädchen können so anstrengend sein

Heute haben wir uns dazu durch gerungen, dass wir Shoppen gehen. Ich weiß es nicht, aber das weibliche Gen ist ganz klar gegen und gerichtet.
Selbst Hanna ist schon im Shopping Fieber. Dabei dachte ich ab in die Spielzeugabteilung und gut, aber denkste. Damit war das Shoppen erst eingeläutet. Papa, wir gehen mal noch in den Laden mit den 2 Buchstaben. Ich dachte ok, den Gefallen mache ich ihr, doch aus dem einen Gefallen wurden knapp 2 Stunden Horror. Klar hatten wir auch unseren Spaß, denn verkleiden bringt echt gute Laune, aber die Verkäuferin hat mich nachher schon doof angemacht, weil wir doch ein wenig zu gut drauf waren.

Wir taten der Verkaufstante dann aber den Gefallen und nahmen sogar etwas mit. Ich fand, es war eigentlich zu viel, aber irgendwie wurde ich nicht gefragt. ;-)

Jetzt wollen wir noch "Mensch Papa, ärgere Dich nicht" spielen, worin ich wohl keine Chance haben werde. Ich kann einfach  nicht gewinnen, wobei ich immer sage, beim dem Glück das Hanna hat, sollte Sie Lotto spielen.

Aber ich würde ja sowieso nichts davon abbekommen.

Jetzt wo Hanna badet merke ich, dass mir jemand fehlt und ich meine nicht meine Latschen, die gestern das Nirvana betreten haben.

Meine alten Latschen

Ich komme mir richtig blöd vor, denn eben habe ich wirklich überlegt, ob ich nicht Latschen mit Doppel-A schreiben muss. Die Beinlichkeit kennt einfach keine Grenzen.

Aber nun zum eigentlichen Thema.
Hanna hat mich gestern wirklich gezwungen, meine alten Latschen in die Tonne zu schmeißen. Das war wirklich ein Trauerspiel, denn ich hänge tierisch an denen. Gemeinerweise hat sie dann gleich noch Müll hinterhergekippt, damit ich sie auch gar nicht wieder raus hole.



Ok, die Latschen sind schon etwas ramponiert, aber irgendwie mochte ich sie gerade deshalb. Weil sie trotz der vielen Beulen, Risse und dem halben Hacken trotzdem zu mir gehören. Das Thema kam nun schon mehrere Monate bei uns auf und gestern erpresste mich das kleine "Luder". Ich konnte gar nicht anders, denn sie drohte mir an, dass sie sonst nicht mehr so gerne kommt, weil ich wie ein Lumpensammler damit aussehe.

Toll, oder?
Nun hat die Tonne meine schönen ;-) Latschen und ich darf jetzt mit ungeschützten Füßen durch das Leben ziehen :-(
Es hat so lange gedauert, dass die Latschen meine Füße akzeptierten, was nicht an meinem Fußgeruch lag. Ihr kennt das bestimmt auch, dass es Dinge gibt, an denen hängt man einfach.

Die Erpressung von Hanna hat jedenfalls gewirkt und nun ist sie auch gleich bis Montag früh bei mir. Logisch wusste ich, dass Hanna das nicht so ernst meinte, aber hinterlistig ist sie schon.

Viel mehr wird an diesem Wochenende von mir nicht kommen. Wenn dann eher Abends, weil wir es uns gemütlich machen wollen, jedoch nicht vor dem Laptop. Dann würde ich gleich den nächsten Ärger bekommen und ich müsste mein altes, zerfranstes Shirt auch gleich hergeben. Das kann ich nicht zulassen.

Ich wünsche Euch allen ein tolles Wochenende und ich würde mich freuen, wenn wir uns Abends bei Jappy oder MSN treffen könnten. Wenn nicht, bleibt ja das schöne Wochenende.

Donnerstag, 3. Mai 2012

Hier seht Ihr mal den Entwurf für mein neues Tattoo.
Da ich nicht besonders gut Malen kann, hoffe ich trotzdem irgendwie, dass es gefällt. Mir jedenfalls gefällt es und das ist das wichtigste.



Warum der Name und warum gerade das Motiv?
Das Tattoo soll "Life" heißen und sich dabei auf mein Leben beziehen. Am deutlichsten wird man bestimmt das Auge erkennen, falls überhaupt etwas zu erkennen ist. Es ist nicht einfach von Wimpern eingefasst, sondern von Wellen, die man jedoch auch als Dornen sehen könnte. Dornen deshalb, weil mein Leben selber dornig war, Höhen und Tiefen hatte, wie jedes andere Leben wahrscheinlich auch.
Der weiße Punkt in der Mitte des Auges hat für mich eine sehr tiefe Bedeutung, da er zeigen soll, dass das Auge nicht einfach starr ist, sondern das darin Leben ist und es Aufmerksam ist.
Wenn Ihr einmal genauer hin seht, dann werdet Ihr merken, dass Ihr aus dem oberen Dorn, dem unteren Lid und den Strahlen daneben das Wort "Life" bilden könnt. Sicherlich ist dazu viel Vorstellungskraft nötig, aber ich kann es nicht besser.

Die flache Welle unter dem eigentlichen Motiv könnte man als Abschluss sehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall, denn die Linie soll zeigen, dass es weiter geht und der Blick nach vorn gerichtet sein sollte.

Das Auge ist für mich sehr sehr wichtig. Nicht nur das es zeigen soll, dass ich nach vorne blicke, sondern ich sehe auch zurück. Es gab bisher so viel Positives, dass in den letzten Monaten in den Hintergrund gerückt ist. Doch das Negative hat nicht Überhand genommen und gerade in den letzten Wochen hatte ich auch wieder viel zu lachen.

Ich würde mich freuen, wenn mir mal jemand etwas dazu schreiben würde, wie er das Motiv findet.
Ich möchte daran jedoch nichts verbessern, weil es genau so ist, wie ich es mir wünsche.

Das Bild ist nicht so toll, ich weiß, aber mit Handy ging es nicht besser und außerdem habe ich es mit einem Kuli gemacht.